Ich bin, Du bist, und wer sind wir eigentlich....?“

Ein interkulturelles Kunst- und Theaterprojekt als Inklusionsangebot, Integrations- und Migrationshilfe.

*Spielpädagogik, Kunsttherapie und Theaterpädagogik als Begleitung für junge Migrant_innen in Potsdam

Inhaltlich geht es in unserem Projekt um die eigene und fremde Kulturen. Mit Methoden der Kunsttherapie und der Theaterpädagogik begeben wir uns auf eine innere Suche, um eigene Wurzeln, Wünsche und Ängste zu entdecken, darzustellen und zu benennen.

Dabei nutzen wir vielfältige Arbeitsmethoden und Materialien, wobei die Arbeit mit allen Sinnen bei uns im Vordergrund steht. Bestandteil unserer Arbeit sind die 4 Elemente: Wasser, Luft, Erde und Feuer. Mit Fantasiereisen, Ritualen, schöpferischer Darstellung durch malen, plastizieren mit Ton, Maskenbau, Arbeit mit Fotos, Bewegungen und Theaterübungen nutzen wir diese um eigene und fremde Ängste und Träume zu entdecken und darzustellen.

Dabei sensibilisieren wir gleichzeitig für unterschiedliche Wahrnehmungen und erproben Handlungsmöglichkeiten.


Im Folgenden möchten wir durch Fotos dokumentiert einige Einblicke in unseren Arbeitsprozess geben.

 

2015 10 15 16.05.59  2015 10 15 16.04.46

2015 05 05 15.41.42  2015 05 05 15.40.54
Durch eine Fantasiereise, haben wir den Einstieg gegeben, die Kraft- sowie Angst-und Schutzzentren im Körper zu kennzeichnen. Die Kinder lagen auf einem Bogen Papier; wir haben die Außenlinien des Körpers markiert, die Kinder haben ihren Körper selbst gestaltet.

 

 

2015 05 05 15.42.16

 2015 05 12 16.08.53

 

 

2015 06 02 14.27.56 

2015 06 02 14.28.10Träumen, Stärken und Ängsten geben wir mit Ton eine Form und versuchen diese zu benennen. Diese Arbeit begleiten wir mit Fantasiereisen, Autogenem Training, Theaterspielen und Ritualen zu einzelnen Elementen.

 

2015 06 30 15.07.57

 

2015 06 16 15.05.11

 

 

 

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Bestandteil unserer Arbeit sind die 4 Elemente: Wasser, Luft, Erde und Feuer.

Mit Fantasiereisen, Ritualen, Bewegungen und Theaterübungen nutzen wir diese um eigene und fremde Ängste und Träume zu entdecken und respektieren zu lernen.
Mit dem Element Luft haben wir Wünsche und Träume thematisiert und ein Ritual mit Federn durchgeführt, bei dem jede/r drei Federn mit drei Wünschen versehen in die Luft/das Universum entlässt. Ein Wunsch sollte hierbei für sich selbst benannt werden, ein Wunsch für eine andere Person und einer für etwas Universelles: das Umfeld/ die Umwelt/ etwas Größeres. Im Anschluss haben wir diese in Zeichnungen und Theaterspielen bearbeitet. Mit dem Element Feuer konnten wir Ängste und Belastendes bearbeiten. Wir haben diese im Vorfeld benannt/ gemalt / mit Masken dargestellt bzw. Ängste aufgeschrieben und anschließend in einem Ritual verbrannt. Mit dem Element Erde haben wir Stärken thematisiert und diese gemalt / gespielt / durch Bewegungen entdeckt und mit Ton dargestellt.
Das Element Wasser diente uns, um das Thema Reinigung, Hilfe und Lösungen von Konflikten zu erproben. Wir haben durch Fantasiereisen eingeleitet dieses Element bildlich und schöpferisch in Tonformen dargestellt, Masken gebastelt und Körperübungen durchgeführt; Konflikte benannt und Konfliktlösungen erprobt. Dabei gab es einen fließenden Übergang zu den anderen Elementen.

 

2015 09 22 15.20.32  2015 09 22 15.28.26

2015 09 22 15.17.50   2015 09 22 15.17.17

2015 10 06 15.11.52   2015 09 15 15.03.53

Wir arbeiten mit Tiersymbolen und deren Assoziationen und Verbindungen zu uns selbst. Dabei thematisieren wir Fremd-und Selbstwahrnehmung und versuchen Verbindungen von Polaritäten herzustellen. Mit Körperarbeit, Musik und einem Maskenbauprozess nähern wir uns einer komplexen Darstellung und spielen mit dieser. Die Kinder können sich dabei in einem sicheren Kontext neu erfahren und Handlungsperspektiven erproben. Ihre eigenen Träume und Ängste erleben sie in symbolischen Darstellungen in einem Raum der Sicherheit.

 

 Die Projektmitarbeiter_innen

Um dieses Projekt durchzuführen haben wir ein Projektteam gegründet, welche diverse Menschen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen miteinander verbindet:
Die Koordination des Projektes übernimmt Sylvia Glöß, Dipl. Sozialpädagogin, welche als Theater – und Spielpädagogin tätig ist. Sie hat diverse bilinguale und interkulturelle Theaterprojekte an Schulen in Berlin und Potsdam geleitet und das Kinder- und Jugend- Theater- und Zirkusprojekt “Zirkus 23” in Berlin Weißensee gegründet und koordiniert. Sie ist als aktives Mitglied im Projekthaus für die Projektbereiche Theater und Textiles Gestalten zuständig und gibt in diesen Arbeitsbereichen Workshops und Kurse. Weiterhin arbeitet sie eng mit dem Qualifikationsprojekt von Flüchtlingen und MigrantInnen des Projekthauses zusammen. Ana F. Furelos unterstützt dieses Projekt als ausgebildete Kunsttherapeutin, interdisziplinäre Künstlerin und Leiterin für Autogenes Training. Sie arbeitet seit mehr als zehn Jahren als Künstlerin und koordiniert seit Jahren Projekte mit PsychologInnen, SozialpädagogInnen, KunsttherapeutInnen und KünstlerInnen mit ähnlicher Motivation und Zielen im In- und Ausland. Weiterhin arbeiten wir eng mit dem Integration+ Projekt für Flüchtlinge des Projekthauses zusammen und dem Verein zur Förderung Jugendsozialarbeit in Potsdam, Paragraph 13 e.V., welcher die komplette Schulsozialarbeit in und um Potsdam abdeckt. Durch diese Zusammenarbeit ergab sich die Suche nach geeigneten Projekten mit Flüchtlingskindern und -Jugendlichen in und um Potsdam. Die Zusammenarbeit mit den Schulen ergibt sich aufgrund des Bedarfs der Schulen sinnvolle Integrationsangebote zu leisten. Die begrenzten räumlichen sowie personellen Möglichkeiten und Erfahrungen der Schule möchten wir mit unseren Ressourcen unterstützen.

 

Bei Interesse an unserem Projekt meldet Euch bei sylvie@projekthaus-potsdam.de

 

...weitere Infos folgen.